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Nachfolger von Dr. Biel im Referat 114

 
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Pfälzer/Jürgen Hahn



Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 823

BeitragVerfasst am: 22.01.2009 20:06    Titel: Nachfolger von Dr. Biel im Referat 114 Antworten mit Zitat

Der Nachfolger von Dr. Biel steht fest.

http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1147547/index.html

Ob es sich nur um eine Interimslösung handelt, ist nicht bekannt.

Herzlichen Glückwunsch an Herrn Dr. Bofinger.
_________________
Jürgen
_________________
the truth is out there

meldendersondengängerbaden-württemberg
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StefanGlabisch/Entetrente
Site Admin


Anmeldungsdatum: 16.10.2005
Beiträge: 2742
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 22.01.2009 23:58    Titel: Antworten mit Zitat

Very Happy Ja, einen herzlichen Glückwunsch !

Ein echter BWler.

Er sieht sehr freundlich aus. Und käme ich von da würde ich mich vorstellen und ihn zu "seiner Marschrichtung" in Sachen Sondengänger befragen.

Vielleicht bricht ja auch in BW somit eine neue , vielleicht gar bessere Zeit an.

Kann es allen Beteiligten nur wünschen.
_________________
Vermittler nur für faire Archäologen und meldewillige Sondengänger.
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Archaeos



Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 661
Wohnort: Luxemburg

BeitragVerfasst am: 16.03.2009 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Anläßlich des Symposiums des Europae Archaeologiae Consilium (EAC) am 11. und 12. März in Straßburg, welches dieses Jahr als Thema die "Black Archaeology" hatte, habe ich die dort anwesende junge und aufgeschlossene Archäologenriege aus B-W kennen gelernt und hatte ein sehr nettes und herzliches Gespräch mit Dirk Krausse ( http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1147548/index.html ).
Er deutete mir an, dass das LDA demnächst auch SG in B-W in das archäologische Ehrenamt aufnehmen wird. Er berichtete mir über ein gut ausgebautes Netzwerk von Ehrenamtlichen in B-W, deren Durchschnittsalter jedoch zunehmends ansteigt. Um dieses Netzwerk an Ehrenamtlichen zu verjüngen, erwägt Krausse die Integration von vertrauensvollen Sondengängern. Cool Cool
Krausse, der in den 90er Jahren im Rahmen des Schwerpunktprogramms „Romanisierung“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft die Ausgrabungen in der keltisch/römischen Siedlung bei Wallendorf an der Deutsch-Luxemburger Grenze leitete, machte damals dort recht positive Erfahrungen mit Sondengängern...
Eigentlich sehr positive Nachrichten aus B-W, findet Ihr nicht Very Happy Very Happy
Beste Grüße,
André
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Insurgent



Anmeldungsdatum: 25.10.2005
Beiträge: 233
Wohnort: Lübeck

BeitragVerfasst am: 16.03.2009 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Archaeos hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

Er deutete mir an, dass das LDA demnächst auch SG in B-W in das archäologische Ehrenamt aufnehmen wird. Er berichtete mir über ein gut ausgebautes Netzwerk von Ehrenamtlichen in B-W, deren Durchschnittsalter jedoch zunehmends ansteigt. Um dieses Netzwerk an Ehrenamtlichen zu verjüngen, erwägt Krausse die Integration von vertrauensvollen Sondengängern. Cool Cool

Eigentlich sehr positive Nachrichten aus B-W, findet Ihr nicht Very Happy Very Happy
Beste Grüße,
André


Es geht vorran Very Happy
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StefanGlabisch/Entetrente
Site Admin


Anmeldungsdatum: 16.10.2005
Beiträge: 2742
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 16.03.2009 23:53    Titel: Antworten mit Zitat

Archaeos hat Folgendes geschrieben:
Um dieses Netzwerk an Ehrenamtlichen zu verjüngen, erwägt Krausse die Integration von vertrauensvollen Sondengängern.


Ich weiß.

Hell erfreut wird er vermutlich aber über eine ( angeblich geplante....) eingereichte Verwaltungsklage sein.
Wenn man sich damit nicht von Sondlerseite erstmal wieder alles Mögliche verspielt.... Rolling Eyes

Aber egal. Jeder wie er will/meint . Wink

Ps: Habe ein kleines Schild >

Jeder Mensch ist klug ! Der Eine vorher, der Andere nachher.
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Lojoer



Anmeldungsdatum: 16.10.2005
Beiträge: 619
Wohnort: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 17.03.2009 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hi André,
das hört sich wirklich gut an. Da die Stellen für Archäologen immer bundesweit ausgeschrieben werden, wird es immer öfters dazu kommen, dass solche Stellen auch mit Archäologen besetzt werden, die positive Erfahrungen mit Sondengängern gemacht haben. Die Zeit arbeitet für uns.
Gruß Jörg
_________________
Gruß
Jörg
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Archaeos



Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 661
Wohnort: Luxemburg

BeitragVerfasst am: 17.03.2009 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

StefanGlabisch/Entetrente hat Folgendes geschrieben:

... Hell erfreut wird er vermutlich aber über eine ( angeblich geplante....) eingereichte Verwaltungsklage sein.
Wenn man sich damit nicht von Sondlerseite erstmal wieder alles Mögliche verspielt.... Rolling Eyes


Stefan, das sehe ich genau so wie Du! Übrigens, wie würde dann das Motiv einer Klage vor dem Verwaltungsgericht lauten Question Question Question
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Walter Franke



Anmeldungsdatum: 24.10.2005
Beiträge: 265
Wohnort: 65510 Wallrabenstein

BeitragVerfasst am: 17.03.2009 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Archaeos hat Folgendes geschrieben:
StefanGlabisch/Entetrente hat Folgendes geschrieben:

... Hell erfreut wird er vermutlich aber über eine ( angeblich geplante....) eingereichte Verwaltungsklage sein.
Wenn man sich damit nicht von Sondlerseite erstmal wieder alles Mögliche verspielt.... Rolling Eyes


Stefan, das sehe ich genau so wie Du! Übrigens, wie würde dann das Motiv einer Klage vor dem Verwaltungsgericht lauten Question Question Question


Mir ist davon nichts bekannt, aber ich warne schon mal vorher, so etwas geht auch mal schief, siehe OVG Lüneburg und sollte deshalb besonders gut vorbereitet sein. Dazu dürfte auch der Schriftverkehr zwischen uns und dem VG Wiesbaden nötig sein, alleine mit dem Urteil ist nicht viel anzufangen.
Falls also wirklich jemand vor hat eine Klage in BW einzureichen und dies hier liest, bitte unbedingt vorher mit mir in Verbindung setzen. Wir haben jede Menge Material gesammelt, welches wir dem Anwalt zur Verfügung stellen können.

Wenn jetzt aber ein Personalwechsel stattgefunden hat, ist es sinnvoller erst einmal in einem persönlichen Gespräch abzuklären, wie sich der neue Amtsinhaber die Sache zukünftig vorstellt. Dieses Gespräch im Vorfeld einer Klage ist auch für einen Prozess wichtig, da es eine Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Das LfDH hatte bei uns damals ein Gespräch abgelehnt, was beim Prozess mehr als negativ bewertet wurde.

Wenn also die Kläger in der jetzigen Situation eines neuen Amtsinhabers, KEIN Gespräch suchen sollten, wird es Ihnen beim Prozess sicherlich auch negativ ausgelegt werden. Lehnt der neue Amtsinhaber ab, ist auch gut, das bringt ihm schon gleich Minuspunkte beim Gericht ein.

Fazit: Erst einmal langsam mit einer Klage und die Chance nicht verspielen. Jetzt kommt es auf ein paar Monate auch nicht mehr an.

Viele Grüße

Walter
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Archaeos



Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 661
Wohnort: Luxemburg

BeitragVerfasst am: 17.03.2009 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Walter Franke hat Folgendes geschrieben:

Wenn jetzt aber ein Personalwechsel stattgefunden hat, ist es sinnvoller erst einmal in einem persönlichen Gespräch abzuklären, wie sich der neue Amtsinhaber die Sache zukünftig vorstellt. ...
Fazit: Erst einmal langsam mit einer Klage und die Chance nicht verspielen. Jetzt kommt es auf ein paar Monate auch nicht mehr an.


Klingt vernünftig! Ich persönlich zweifle keinen Augenblick an der Aussage von Dirk Krausse zur Kooperationsbereitschaft mit SG. Wie Walter richtig schrieb, kommt es nicht auf ein paar Monate an. Die Chance, kooperationsbreite SG in B-W in das archäologische Ehrenamt einzubinden, sollte nicht durch unüberlegte Aktionen vertan werden.

Beim EAC Symposium sprach sich eine Teilnehmerin (keine Deutsche) für Suchgenehmigungen auf territorial begrenzten Suchgebieten aus. Sie schlug vor, den einzelnen Antragstellern begrenzte Suchgebiete zuzuweisen, für welche niemand anders eine Genehmigung erhält. Diese zugewiesenen Gebiete wären mit "Claims" zu vergleichen. Die Inhaber dieser Claims würden penibel genau darauf achten, dass niemand in "ihrem" Claim herumwildert.
Clevere Idee Idea
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Insurgent



Anmeldungsdatum: 25.10.2005
Beiträge: 233
Wohnort: Lübeck

BeitragVerfasst am: 17.03.2009 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

Archaeos hat Folgendes geschrieben:

Beim EAC Symposium sprach sich eine Teilnehmerin (keine Deutsche) für Suchgenehmigungen auf territorial begrenzten Suchgebieten aus. Sie schlug vor, den einzelnen Antragstellern begrenzte Suchgebiete zuzuweisen, für welche niemand anders eine Genehmigung erhält. Diese zugewiesenen Gebiete wären mit "Claims" zu vergleichen. Die Inhaber dieser Claims würden penibel genau darauf achten, dass niemand in "ihrem" Claim herumwildert.
Clevere Idee Idea


So wird es in SH gemacht, nur nennen sie sich nicht mehr "Claims" sondern Prospektionsflächen.
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Bendokan



Anmeldungsdatum: 21.11.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 18.03.2009 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hört sich wirklich Gut an. Habe mit Herrn Krause auch mal kurz telefoniert,
er hat bei mir auch einen sehr netten Eindruck hinterlassen.

Hoffentlich tut sich auch irgendwann was.
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Walter Franke



Anmeldungsdatum: 24.10.2005
Beiträge: 265
Wohnort: 65510 Wallrabenstein

BeitragVerfasst am: 19.03.2009 09:59    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Claims verstoßen gegen das im GG garantierte Recht auf freie Forschung. Wenn jemand nur eine Fläche ablaufen will und es ihm egal ist, was er findet ist das egal, aber will jemand, z. B. an einer bestimmten Stelle nach Römerstraßen forschen, weil er glaubt, dass diese genau dort entlang gelaufen sein könnten und bekommt dann den Bescheid vom Amt, dass er für dieses Gebiet keine NFG bekommt, weil dort schon jemand sucht (nach was auch immer), dann würde dadurch sein Recht auf freie Forschung beschränkt werden.

Merke: Viele Aktionen von Archäologen sind rechtlich nicht überprüft und verstoßen gegen andere Gesetze, da sie sich dafür nicht interessieren und sie verstoßen dabei sogar gegen ihren Diensteid.

Viele Grüße

Walter
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Lojoer



Anmeldungsdatum: 16.10.2005
Beiträge: 619
Wohnort: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 19.03.2009 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Walter,
grundsätzlich bin ich auch Deiner Meinung, dass man niemanden verwehren kann eigene Nachforschungen zu unternehmen, wenn dieser ernsthafte fundierte Interesse an einer bestimmten Fragestellung zu einem Fundgebiet hat.
Der eigentliche Grund hinter der Suchbeschränkung in bestimmten Arealen auf einzelne Sucher ist dahin begründet, dass man eine Streuung der geborgenen Fundstücke über viele Sucher vermeiden will. Wäre Aufgrund einer neuen Fragestellung zu einem Fundplatz die Wiedervorlage von Fundstücken notwendig, könnte dies zu einem enormen Rechercheaufwand hinsichtlich des Verbleibs von Fundstücken führen. Dies ist wahrscheinlich einer der wesentlichsten und verständlichsten Gründen der Vergabe von sogenannten „Claims“.
Dieser Konflikt ist meiner Meinung jedoch durchaus lösbar, wenn man bei der Überlagerung von Forschungsinteressen von mehreren Suchern, für ein Areal Sucherteams bildet, die wohlgemerkt zusammen und nicht gegeneinander ein bestimmtes Areal bearbeiten, im Idealfall unter den ständigen Betreuung eines Archäologen.
Hier verlassen wir aber den Bereich eines Hobbys und bewegen uns schon auf dem Gebiet der ernsthaften Forschung, die nur für ein geringen prozentsatz der Sondengänger von wirklichem Interesse ist.
_________________
Gruß
Jörg
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Archaeos



Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 661
Wohnort: Luxemburg

BeitragVerfasst am: 20.03.2009 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte den Begriff "Claim" benutzt, um besser zu veranschaulichen, wie eine territorial begrenzte Suchgenehmigung aussehen könnte. Selbstverständlich geht es bei amtlichen Suchgenehmigungen an SG NICHT um die Ausbeutung von Bodenschätzen, und folglich handelt es sich auch nicht um "Claims", sondern um Nachforschungen auf verschienenen Gebieten, im Hinblick auf wissenschaftliche Fragestellungen, wie Jörg völlig richtig bemerkte. Jörg hat ebenfalls die Frage der Suchbeschränkungen perfekt erklärt.

Jörg schreibt:
Zitat:
Hier verlassen wir aber den Bereich eines Hobbys und bewegen uns schon auf dem Gebiet der ernsthaften Forschung, die nur für ein geringen prozentsatz der Sondengänger von wirklichem Interesse ist.
Auch hier liegt Jörg völlig richtig. Die Ausübung des Hobbys (Sondengehen) hat sich in jedem Fall höheren (öffentlichen) Interessen, denen des Denkmalschutzes und der wissenschaftlichen Forschung, zu beugen und unterzuordnen. Idea
Die Zuteilung oder Nichtzuteilung von Sucharealen ist, entgegen dem was Walter fälschlich meint, somit völlig legal. [/quote]
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