Detektorführerschein > Antwort ist da !

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StefanGlabisch/Entetrente
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Detektorführerschein > Antwort ist da !

Beitrag von StefanGlabisch/Entetrente » 30.12.2005 06:19

:D Hallo,
heute kam der Antwortbrief von Herrn Dr. Jantzen aus dem archäologischen Landesmuseum Mecklenburg- Vorpommern.

Ich schreibe einfach mal ab.....

Einsatz von Metalldetektoren
Ihr Schreiben vom 23. November 2005

Sehr geehrter Herr Glabisch,
haben Sie vielen Dank für Ihr Schreiben. Was die von Ihnen vermutete und so bezeichnete "bundeseinheitliche Suchgenehmigung" betrifft, sind Sie offensichtlich einer Fehlinformation aufgesessen. Im Denkmalrecht sind immer die jeweiligen landesrechtlichen Bestimmungen maßgeblich. Für alle Entscheidungensind folglich die jeweiligen Landesbehörden zuständig.
Dort können Sie sich auch über die Voraussetzungen zur Benutzung eines Metalldetektors informieren.

Daß zu einer guten Praxis gehört, sich rechtzeitig vorher über die jeweiligen Bedingungen zu informieren, ist dabei selbstverständlich und wird sicherlich auch den Mitgliedern Ihrer Vereinigung so mitgeteilt.
Leider kursieren in den verschiedenen Internetforen die unterschiedlichsten Fehlinformationen über die rechtlichen Bedingungen für den Einsatz von Metalldetektoren.
Daraus resultieren immer wieder Ordnungswidrigkeiten und Straftaten, die zu erheblichen Schäden und Verlusten am kulturellen Erbe und zu unangenehmen Folgen für die Betroffenen führen.

Es wäre deshalb sehr nützlich, wenn Sie in den einschlägigen Foren auf die Pflicht hinweisen könnten, sich rechtzeitig vor jedem geplanten Einsatz technischer Suchgeräte beim zuständigen Landesamt über die Voraussetzungen für den Einsatz dieser Geräte zu erkundigen und die jeweiligen Regeln strikt einzuhalten.

MfG Dr.D.Jantzen


>>>> Morgen möchte ich gerne Herrn Dr. Jantzen dazu noch antworten.
Bitte schreibt eure Meinung.

Ich meine:
Es ist schade, das eine einheitliche Regel noch nicht in Sicht ist.
Würde sie sicherlich dazu beitragen mehr Gerechtigkeit zu erreichen.
Wir verhalten uns schon immer so, wie es auch seinen brieflichen Wünschen entspricht.

Besten Gruß
Vermittler nur für faire Archäologen und meldewillige Sondengänger.

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Ruebezahl
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Beitrag von Ruebezahl » 30.12.2005 09:27

StefanGlabisch/Entetrente hat geschrieben: Es wäre deshalb sehr nützlich, wenn Sie in den einschlägigen Foren auf die Pflicht hinweisen könnten, ……
Hallo all !
Diesen Satz finde ich „daneben“! Das sich zurücklehnen und sich auf die bestehenden Gesetzte zu berufen, ist in meinen Augen der falsche Weg. Fast allen Informationen wo und wie eine Zusammenarbeit zwischen Sondengängern und Behörden möglich ist, stammen nicht von den Ämtern sondern von Suchern.
Es soll keine große Reklame für unser Hobby gemacht werden, um den Zulauf von „Neulingen“ in grenzen zu halten. Das ist auch in Ordnung so.
Trotzdem sollten aber auch die Behörden aktiv über Wege und Möglichkeiten der Zusammenarbeit informieren. Die „einschlägigen Foren“ wären dafür ein guten Platz, da hier die Betroffenen erreicht werden können, ohne dabei einen zu großen Reklameeffekt nach außen befürchten zu müssen.
Viele Grüße und einen guten Rutsch!
Carsten

Sobbi
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Beitrag von Sobbi » 30.12.2005 17:29

"Sehr geehrter Herr Glabisch,

bitte nehmen Sie dieses Brett, das ich Ihnen vor das Gesicht halte und schreiben Sie Ihre Wünsche darauf".....................

Tut mir leid Stefan, ich möchte dich nicht beleidigen, oder herabsetzen, aber so (in etwa) liest sich dieser Brief für mich.

Ihr reisst euch den Allerwertesten auf, um eine Annäherung zu suchen und werdet, aus meiner Sicht mit "0815-Schreiben" abgefertigt.

Wenn diese Herrschaften endlich mal über den Brillenrand rüberschauen könnten, sähen sie evtl. mehr.



Gruß Sobbi

.........................................................................................................
Edit:
nach der ersten Emotion meinerseits:
kannst du den ursprünglichen Brief nochmal hier einstellen?!

Gruß Sobbi

Lojoer
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Beitrag von Lojoer » 30.12.2005 19:22

Hallo Stefan,
auf jeden Fall solltest Du auf das Schreiben antworten und darauf hinweisen, dass wir immer auf die geltenden rechtlichen Vorschriften bei der Nutzung von Metalldetektoren verweisen, auch wenn wir der Ansicht sind, dass die Gesetzeslage sowohl für die Sondengänger, als auch im Sinne der Denkmalpflege mehr als unbefriedigend ist.
Die angesprochen Fehlinformationen in den verschiedenen Internetforen rühren nicht zuletzt auch von dieser unterschiedlichen Praxis der Bundesländer bei der Vergabe von Nachforschungsgenehmigungen her.
Mit dem Schreiben hat sich nun unsere Hoffnung zerschlagen, dass uns von Seiten der Archäologie ein Ansprechpartner zur Verfügung steht, mit dem vernünftige, für beide Seiten akzeptable Regeln hätten erarbeitet werden können, die man dann im Rahmen einer Präsentation bei den nächsten Tagung der Landesarchäologen hätte vorstellen können.

Im Grunde genommen war keine andere Antwort zu erwarten. Ich gehe davon aus, dass Dr. Jantzen selbst, aufgrund der Zuständigkeit der einzelnen Bundesländer, keine Möglichkeit einer einheitlichen Regelung sieht, auch wenn er dies wollte.
Wir dürfen uns von solchen Schreiben aber nicht entmutigen lassen. Vielmehr sollten wir vielleicht nochmals an den Verband der Landesarchäologen herantreten. Die wollen uns einfach aussitzen und sich somit der unangenehmen Diskussion entziehen. Je mehr wir auf die andere seite zugehen und je häufiger diese nicht oder ablehnent reagiert, desto eher setzt sie sich ins Unrecht.
Wir haben genug Beispiele in der eine Zusammenarbeit gut funktioniert.
Als Kopf hoch es kann nur besser werden.
Auf in das Jahr 2006 - einen guten Rutsch wünsch ich Euch allen
Gruß
Jörg

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Loenne
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Beitrag von Loenne » 30.12.2005 23:30

Habe mal kurz entschlossen etwas geschrieben, was ich antworten würde.

Gruß
Loenne

Sehr geehrter Herr Dr. Jantzen,

vielen Dank für Ihr Antwortschreiben vom .......

Leider spiegeln Ihre Zeilen das gesamte Dilemma in aller Deutlichkeit wider, in dem wir uns befinden.

Zum einem gibt es verschiedene Denkmalschutzgesetze, zum anderen aber vor allem sehr unterschiedlich gehandhabte Genehmigungsverfahren. Wobei die Denkmalschutzgesetze einer einheitlichen Regelung wohl weniger im Weg stehen, als die zuständigen Behörden selber. Die Gesetze sind in vielen Bundesländer (nicht in allen!) sehr ähnlich und unterscheiden sich inhaltlich kaum.

Erstaunlich finde ich, dass sie auf Falschinformationen in den verschiedenen Internetforen hinweisen. Das heißt ja im Umkehrschluss, dass Sie den Vorgängen scheinbar sehr interessiert folgen. Erlauben Sie mir in diesem Zusammenhang eine Frage: Warum beteiligen sich keine Archäologen an diesen Diskussionen, warum gibt es von Ihrer Seite keinen fachlichen Beistand, warum keine öffentliche Unterstützung bei unserer Arbeit?

Auch mir ist bekannt, dass es eine gewisse Rechtsunsicherheit bei den zuständigen Landesbehörden gibt und es daher immer wieder zu sehr unterschiedlichen Aussagen einzelner Mitarbeiter kommt.

Wenn Ihnen so viel daran gelegen ist Ordnungswidrigkeiten oder sogar Straftaten zu verhindern bzw. Schaden von unserem gemeinsamen Kulturgut abzuwenden, könnten Sie sich doch z. B. einmal in unserem Forum (www.digs-online.de/forum) dazu äußern!

Wir sind um eine Zusammenarbeit mit den Behörden bemüht und - wie Ihnen ja bestens bekannt ist - gelingt dies bereits an vielen Stellen sehr gut und hat schon für die Archäologie zu erstaunlichen Ergebnissen geführt.

Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Sondengängern und/oder DIGS sehen Sie persönlich für die Zukunft?

Ich wünsche Ihnen für 2006 alles Gute und würde mich freuen, wenn die Trampelpfade, die sich zu einigen Ämtern entwickelt haben, endlich zu richtigen Wegen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Glabisch

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Genau!

Beitrag von Auftragssucher » 31.12.2005 09:05

Loenne, dat is Zucker! Gefällt mir sehr gut!
Gruss und Gut Fund

Andreas Maaßen
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Ruebezahl
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Beitrag von Ruebezahl » 31.12.2005 09:11

Hi Loenne!
Du hast es auch den Punkt gebracht! Klasse!
Viele Grüße
Carsten

Störtebecker
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Beitrag von Störtebecker » 31.12.2005 10:26

Moin Loenne,

ich bin auch begeistert. In der Tat ist es ja so. Wenige der Archäologen geben öffentlich zu, dass es gute Zusammenarbeit gibt. Das Problem wird eh nicht anders in den Griff zu kriegen sein. Eher verschwindet es in den Untergrund. Aber weg ist es deswegen nicht.

Der Brief kann so in den Postkasten - super !!!!!!!!!

Michael
Gruß, Michael

Archaeos
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Beitrag von Archaeos » 31.12.2005 11:51

Michael,
Dein Entwurf gefällt mir im allgemeinen recht gut, mit Ausnahme eines Satzes: " [...]Warum beteiligen sich keine Archäologen an diesen Diskussionen, warum gibt es von Ihrer Seite keinen fachlichen Beistand, warum keine öffentliche Unterstützung bei unserer Arbeit? [...]
Michael, ich frequentiere seit etwa 10 Jahren verschiedene Schatzsucherforen aller Gattungen. Meine Ratschläge wurden meist in den Wind geschlagen (nicht von allen). Forenbetreiber bzw. Moderatoren löschten unliebsame Beiträge, die ihnen und ihren krummen Geschäften nicht in den Kram passten.
Michael, Fortschritte in Richtung einer verantwortungsvollen Sondengängerei im Einklang mit den Gesetzen werden nicht in Sucherforen gemacht. Dies geschieht hinter den Kulissen, in persönlichen Begegnungen, in e-mail Verkehr, in Telefongesprächen, in Briefen. Kommerzielle Schatzsucherforen (das sind die meisten) dienen der Verbreitung von Falschaussagen, Lügen und zum Verdrehen von Gesetzen. Das ist hinlänglich bekannt und jederzeit zu beweisen.
Auch wenn das DIGS Forum zu den wenigen ernsthaften Foren gehört, werden nur Fortschritte im direkten Kontakt hinter den Kulissen erreicht, nicht auf einer Internetplattform. (zum Vergleich: Verhandlungen zur Befreiung von Geiseln werden ja auch nicht auf dem Marktplatz geführt, sondern im Geheimen über vertrauensvolle Kontaktpersonen).

Ich wünsche Dir und allen ernsthaften Teilnehmern hier in der Liste alles Gute für 2006!
Herzlichst,
André

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2006

Beitrag von Auftragssucher » 31.12.2005 12:03

Hallo Archaeos,
auch Dir und Deiner Familie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2006.
Nichtsdestotrotz bin ich der Ansicht, daß wenn Archäologen in Internetforen mitlesen und falsche Aussagen und/oder Verstöße feststellen, sie die verdammte Pflicht haben sollten, dort auch AKTIV und im Vorfeld auf solche Dinge hinzuweisen!
Du bist da eine rühmliche aber leider auch eine einzige Ausnahme!
Gehört so etwas nicht auch zur Sorgfaltspflicht von Archäologen und zum Schutz von Bodendenkmälern??? Machen sich die Kollegen nicht teilweise mit schuldig, um solche Umstände zu wissen, aber dann doch einfach nur in den Foren zu schweigen?
Vielen Unwissenden wäre das sicher eine große Hilfe und manches Bodendenkmal mehr könnte als Befund einem Landesamt vorliegen statt nur als profanes Beweismittel in einem Rechtsstreit einzugehen!
Mitlesen, Beweise aufnehmen, unnütze und teure Statistiken erstellen und dann im Hintergrund einfach nur eine Hausdurchsuchung anleiern ist meiner Ansicht nach nicht das richtige Mittel!
Wo ist da die vielgerühmte Prävention?
Ein wenig mehr Mut, mit der eigenen Meinung in der Öffentlichkeit speziell auf Sondengänger einzugehen (und Internetforen sind eben dafür ein(!) Weg!) könnte Deinen Kollegen in Deutschland in 2006 sicher nicht schaden, oder?
Bis nächstes Jahr....
Gruss und Gut Fund

Andreas Maaßen
www.auftragssucher.de

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Beitrag von Loenne » 31.12.2005 12:20

Genau so ist es!

Deine Bemühungen will ja auch niemand in Abrede stellen, nur, du bist eben kein deutscher Archäologe! Wir brauchen aber Mitstreiter aus den "eigenen" Reihen.

Alles gute für 2006!

Loenne

Archaeos
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Re: 2006

Beitrag von Archaeos » 31.12.2005 12:29

Auftragssucher hat geschrieben: [...]
Nichtsdestotrotz bin ich der Ansicht, daß wenn Archäologen in Internetforen mitlesen und falsche Aussagen und/oder Verstöße feststellen, sie die verdammte Pflicht haben sollten, dort auch AKTIV und im Vorfeld auf solche Dinge hinzuweisen!
Hallo Andreas,
Wenn Archäologen jedes mal eingreifen müssten, wenn sie einen Gesetzverstoss in einem Fundforum feststellen, dann hätten sie besser gleich zur Polizei rüberzuwechseln und reihenweise Anzeige zu erstatten. :wink: Wird in schweren Fällen doch mal Anzeige gegen einen ungenehmigten Poster von herausragenden Bodenfunden erstattet, dann bricht sofort die Panik aus. :(

Auftragssucher hat geschrieben: Gehört so etwas nicht auch zur Sorgfaltspflicht von Archäologen und zum Schutz von Bodendenkmälern??? Machen sich die Kollegen nicht teilweise mit schuldig, um solche Umstände zu wissen, aber dann doch einfach nur in den Foren zu schweigen?
Wenn meine Kollegen eigentlich konsequent wären, würden sie Anzeige gegen verschiedene Forenbetreiber einreichen weil sie Vorschub zu Straftaten leisten bzw. weil sie die Präsenz von mutmasslichen Straftätern in ihren Foren dulden/billigen :shock: :shock:

Auftragssucher hat geschrieben:...
Vielen Unwissenden wäre das sicher eine große Hilfe und manches Bodendenkmal mehr könnte als Befund einem Landesamt vorliegen statt nur als profanes Beweismittel in einem Rechtsstreit einzugehen! Mitlesen, Beweise aufnehmen, unnütze und teure Statistiken erstellen und dann im Hintergrund einfach nur eine Hausdurchsuchung anleiern ist meiner Ansicht nach nicht das richtige Mittel!
Wo ist da die vielgerühmte Prävention?
Andreas, die Präventionsphase ist längst vorüber. Du wirst mir entgegenen, es habe sie nie gegeben. Seit über 30 Jahren wird von Behördenseite immer wieder daraufhingewiesen, dass Schatzsuche mit Metalldetektoren genehmigungspflichtig ist. Wenn behördliche Prävention immer wieder mit verlogener, zu Straftaten und OW anstiftender Werbung und derartigen Zeitunsgartikeln, Fernsehsendungen etc. untergraben und sabotiert wird, kommt man nicht umhin, ab und an in schwerwiegenden Fällen repressiv vorzugehen (siehe den Fall, auf den Du anspielst :D ).

Damit niemand mehr in "Unwissenheit" handelt, ist es angebracht, den Handel mit Metalldetektoren drastisch einzuschränken. Das ist die Prävention, auf die ich fortan setze und die ich meinen Kollegen Archäologen im Ausland wärmstens empfehle. Mal sehen, was 2006 bringen wird :wink: :wink: :wink:
Gruss, André

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Hmmm,...

Beitrag von Auftragssucher » 31.12.2005 13:02

Hmmm,...wenn Du meinst Archäos, daß bloßes Mitlesen und Schweigen in den Internetforen die richtige Lösung für Archäologen ist, dann weiss ich gar nicht so genau, was wir hier gerade machen? :D

Aber gut, 30 jahre lang nette Broschüren gegen Raubgräberei zu drucken und im stillen Kämmerlein in den Landesämtern auszulegen ist natürlich auch ein Weg der Aufklärung!
Archaeos, viele Deiner Kollegen nutzen doch inzwischen das Internet wie Du...aber eben nur halbseitig! Auch und gerade weil Ihnen oft einfach der Mumm fehlt, dort öffentlich zu erscheinen! Die Angst, sich bei Vorgesetzten und Kollegen unbeliebt zu machen ist doch ein ganz immenser Grund! Machen wir uns nichts vor!
Ich denke, ein paar gute Vorsätze und Mut zur eigenen Meinung für 2006 könnten da einigen wirklich nicht schaden!
(Du bist -wie bereits gesagt- da eine absolute Ausnahme!)
Bis denne
Zuletzt geändert von Auftragssucher am 31.12.2005 13:04, insgesamt 2-mal geändert.
Gruss und Gut Fund

Andreas Maaßen
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Beitrag von Loenne » 31.12.2005 13:03

Ich glaube wir kommen schon wieder vom eigentlichen Thema, nämlich einheitliche Vorrausetzungen für Genehmigungen, völlig ab.

Es geht hier nicht um irgend welche Foren, sondern um DIGS. Es geht hier nicht um den Detektorenhandel, sondern um die deutschen Behörden und das Verhalten ihrer Angestellten. Es geht hier nicht um die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten, sondern um öffentliche Aufklärung von Seiten der Archäologen.

Gruß
Loenne

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StefanGlabisch/Entetrente
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Hallo Leute,

Beitrag von StefanGlabisch/Entetrente » 31.12.2005 18:22

:D Hallo Leute,
ich könnte so viel dazu schreiben....
aber ich verschiebe es auf´s nächste Jahr ( Gleich kommen die Gäste )

Ich wünsche euch allen einen GUTEN RUTSCH !
Und ein Gesundes und erfolgreiches 2006 !

Bis bald !
Vermittler nur für faire Archäologen und meldewillige Sondengänger.

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