EIN Neuer, VIELE Fragen!

Moderator: jupppo

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Wombat
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EIN Neuer, VIELE Fragen!

Beitrag von Wombat » 14.02.2011 11:57

Hallo zusammen!
Ich möchte mich hier mal kurz vorstellen und hoffe ich bin hier richtig.
Ich bin 36 Jahre alt und komme aus Hanau. Ich beschäftige mich gerne mit Geschichte und Archäologie und wollte jetzt in dieses fazinierende Hobby einsteigen. Vor kurzem habe ich angefangen mich im Internet über Sondengehen und Feldprospection zu informieren.
Auf den ersten Blick sieht in Hessen ja alles gut geregelt aus. Auf den zweiten BLick scheinen aber bei jeder neuen Info auch neue Fragen aufzutauchen.
In Hessen benötige ich zum Nachforschen, Suchen und Graben eine Genehmigung nach §21 HDschG. OK! Bei der Beantragung wird die "denkmalfachliche Eignung" überprüft. WIE? Muss man dort eine Prüfung ablegen? Mündlich? Schriftlich? Praktisch? Oder wird das der Nase nach entschieden?
Wenn eine Genehmigung erteilt wird, gilt sie dann für ganz Hessen? Eine Region? Einen Kreis? Oder nur eine Gemeinde?
Wie hoch ist überhaupt die Chance als "autodidaktischer Bücherwurm" eine Genehmigung zu erhalten?
Dann gibt es im Moment ja auch noch die Sache mit dem Schatzregal. Wie ich das so gelesen habe sind ja gut 80% der Stellungnahmen der Sache eher abgeneigt. Mal sehen was die Landesväter daraus machen. Ich persönlich hätte damit wohl kein Problem. Mir würden die Fotos vom Fund durchaus reichen, wenn ich weis das der Fund sonst in guten Händen ist, da ich nicht das Ziel habe, mir eine Samlung anzulegen. Mir geht es eher um das "Begreifen" von Geschichte.
Vieleicht wohnt ja jemand hier in der Nähe und man kann sich mal auf einen Kaffe treffen?

Lojoer
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Beitrag von Lojoer » 14.02.2011 13:23

Hi wombat,
in Hessen läuft das momentan so. Du stellst einen formlosen Antrag auf Erteilung einer Nachforschungsgenehmigung (NFG) beim LfD Wiesbaden für eine bestimmte Region (z.B. Hanau)
Überregional oder mehrere Kreise wird kein Erfolg haben.
Danach wirst Du sehr wahrscheinlich einen Termin zu einem persönlichen Gespräch bekommen.
Es ist keine Prüfung, sondern man will sich nur einen Eindruck verschaffen, warum Du an einer NFG haben möchtest. Von Vorteil, aber keine zwingende Voraussetzung ist, wenn Du in einem Heimat- oder Geschichtsverein schon aktiv bist.
Im ersten Jahr ist es gewöhnlich so, dass Du lediglich eine NFG für Lesefunde (also ohne Detektor) bekommst.
Gibst Du ordentlichen Fundmeldungen ab, kannst Du im nächsten Jahr, diese auf den Gebrauch von MD erweitern lassen.
Gruß
Jörg

Wombat
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Beitrag von Wombat » 16.02.2011 20:20

Vielen Dank für die Antwort. Das hilft mir schon mal ein bisschen den Schweiß zu trocknen und wieder eine normale Gesichtsfarbe zu bekommen. Ich werde morgen Abend auf einer Infoveranstalltung von ARGUS eV sein. Ich denke das ich dort auch nochmal das ein oder andere nützliche mitnehmen kann.

@Lojoer: PN ist angekommen thx

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