Kosten für Genehmigung?

Moderator: bobbymcghee

Antworten
MuMpeL
Beiträge: 1
Registriert: 28.11.2008 13:30
Wohnort: Sachsen
Kontaktdaten:

Kosten für Genehmigung?

Beitrag von MuMpeL » 29.11.2008 17:07

Hallo erstmal!

Bin noch neu hier und hatte schon ein paar mal Kontakt mit Stefan der mehr bisher gut weiter geholfen hatte.

Ich habe mich die letzten 2 Tagen durch ca. 50 Themen hier im Forum gelesen was die Genehmigung betrifft aber nirgends Angaben zu evt. Kosten für das ganze gefunden auf die man sich einstellen muss.

Ich lege sehr viel Wert darauf genau dies zu erfahren da genau das was immer fehlt das liebe Geld ist denn es bleibt ja nicht bei den nur mal eben ca. 500Euro für die Sonde sondern es kommt ja noch viel dazu was man braucht.

Wie sieht es z.B. mit der Schulung an sich aus und der Beantragung der Genehmigung.

Wär sehr gut zu wissen mit was man da so genau rechnen muss!

Auch meine ich gelesen zu haben das man sich speziell in Sachsen irgendwie zur Selbstanzeige bringen muss um eine reale Chance zu haben dann auch zu der Genehmigung zu kommen als Sondler.

Was ist da dran?

Gruß

Andre
***Glück ist wenn man kein Pech hat***

Benutzeravatar
StefanGlabisch/Entetrente
Site Admin
Beiträge: 2742
Registriert: 16.10.2005 13:31
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag von StefanGlabisch/Entetrente » 29.11.2008 18:45

:D Hallo Andre,
speziell in Sachsen ist es für bereits vorher aktive Sondler Pflicht gewesen eine Selbstanzeige zu tätigen, bevor man zu den Lehrgängen des Denkmalamtes eingeladen wird.
So sollte abgeklärt werden ob bereits Anzeigen wegen z.B. Fundunterschlagung vorlagen oder man unauffällig war.

Soweit ich weiß waren die bisherigen Lehrgänge kostenfrei.
Und auch eine spätere Gebühr (wie in NRW) wurde nicht erhoben.

Aber das klärst du am besten mit den Ämtern dort.
Kann sich ja auch geändert haben.

Besten Gruß

Stefan
Vermittler nur für faire Archäologen und meldewillige Sondengänger.

Benutzeravatar
RayRedditch
Beiträge: 319
Registriert: 10.06.2006 08:42
Wohnort: Europe

Beitrag von RayRedditch » 01.12.2008 01:38

Was ein blötzin, erst ein straftat (Oder ordnungs wiedrigheit) machen um ins lehrgang zu kommen, aber ja, Deutsche beamten :(
Bin Ausländer, aber zuhause überall. Aber vorall bin Ich MENSCH !! Du Auch?

Benutzeravatar
StefanGlabisch/Entetrente
Site Admin
Beiträge: 2742
Registriert: 16.10.2005 13:31
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag von StefanGlabisch/Entetrente » 01.12.2008 07:18

Hallo, ich möchte das nicht als Unsinn ansehen.

Es machte aber gerade das mindestens 2 Polizisten schwer sich entsprechend zu outen und ihrem Dienstherr diesbezüglich Meldung zu machen.
Vermittler nur für faire Archäologen und meldewillige Sondengänger.

bobbymcghee
Beiträge: 59
Registriert: 27.10.2005 08:39

Beitrag von bobbymcghee » 25.12.2008 18:34

Hallo zusammen,

zur Selbstanzeige ist nur derjenige verpflichtet, der schon unerlaubt sondeln war, d.h. derjeige der sich auch schon in bestimmten Foren betätigt hat, Funde gezeigt hat und ähnliches. Jemand der ganz neu anfängt und auch keine "Spuren" hinterlassen hat braucht sich natürlich auch nicht selbst anzeigen. Kosten entstehen einem nicht. In Sachsen kostet es keine Gebühr. Das Landesamt für Archäologie in Dresden hilft mit einer entsprechenden Schulung die meist im Oktober/November stattfindet. Ansprechpartner ist Herr Dr. Westphalen oder Herr Dr. Enders. Ich rate sich an das Amt zu wenden. Sie reißem einem nicht den Kopf ab.

Mit den besten Grüßen
Bobby

Antworten